Simbabwe2019
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Letzte Aktualisierung 23.April.2020

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Willi Kern

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  • Bericht von Alberto Tonon, einem CBM-Mitarbeiter, der vor Ort in
    Simbabwe eine Bedarfsanalyse aufstellt (April 2019)
  • Ich bin seit fast 20 Tagen in Simbabwe, und jetzt beginnt gerade die letzte Woche meines Einsatzes. Wir bleiben hauptsächlich in Mutare, der Hauptstadt der Region, die am meisten vom Zyklon Idai betroffen ist. Das Projekt Wiederaufbau soll so schnell wie möglich starten. Letzte Woche haben wir bereits mehr als 200 bedürftige Familien mit Lebensmitteln versorgt. Wir integrierten hierzu die Gemeindeverwaltung im Vertriebsprozess, um sicherzustellen, dass die Nahrungsmittel, die sie erhalten, ihren Gewohnheiten entsprechen. Dies ist besonders wichtig, da das Zurückgewinnen der Essgewohnheiten den Betroffenen dabei hilft, das Erlebte besser zu bewältigen. Dies ist der erste Schritt, um sich von einem Trauma zu erholen.
    Wir haben auch viel Unterstützung von der Gemeindeverwaltung während der Lebensmittel-verteilung erhalten. Die Leute warteten geduldig darauf, an der Reihe zu sein, ohne Anspannung und ohne Stress. Die Leute verstehen, dass wir hier sind, um ihnen zu helfen, und das erleichtert unsere Arbeit.
    Was ich hier erlebe, ist die Hoffnung der Menschen und die Bereitschaft, weiterzumachen und das Geschehene hinter sich zu lassen. Es ist kein einfacher Prozess, aber sie gehen mit Würde damit um. Das inspiriert uns. Wir haben einige Tage lang Menschen von Haus zu Haus besucht und mit ihnen gesprochen, um zu verstehen, was passiert ist, wie betroffen sie sind, wie die Situation ist und wie wir sie unterstützen können, um sich von der Katastrophe zu erholen. Dies ist die grundlegende Voraussetzung um sicherzustellen, dass das, was wir tun, im Einklang mit dem ist, was die Menschen vor Ort wirklich brauchen.
    Ich erinnere mich an einige Aussagen von Betroffenen: "Wir haben alles verloren!"
    "Meine gesamte Ernte ist weg und ich kann meine Familie nicht mehr ernähren!"
    „Der Zyklon hat unsere Hoffnung für die Zukunft zerstört, ich habe kein Essen mehr und mein Haus ist komplett zerstört.“
    Jetzt, als sie das Essen für einen Monat erhalten haben, kann ich ihre Augen wieder leuchten sehen. Etwas hat sich verändert, denn sie haben wieder Hoffnung, weitermachen zu können. Das ist der erste Schritt, aber wahrscheinlich der wichtigste.
    Gleich nach der Verteilung sagten die Leute:
    „Ich bin so glücklich, dass ich in meinem Haus etwas zu essen habe, um meine Familie zu ernähren. Wir haben seit der Katastrophe vom Betteln gelebt.“
    „Mein Haus wurde von Zyklon Idai zerstört und jetzt wohnen wir bei meinem Bruder, was für alle sehr belastend ist. Ich gebe diese Lebensmittel in diesen Haushalt, dafür bin ich dankbar.“
    Ich kann die Stärke jener Menschen sehen, die von einem Tag zum anderen alles verloren haben und bereit sind, wieder neu zu beginnen, um ihr Leben wieder so aufzubauen, wie es zuvor war. Das ist wirklich bewegend.
    In unterschiedlichen Gesprächen zeigte sich, dass Menschen mit Behinderungen während der Hilfsprogramme häufig zurückbleiben. Mangelnde Kommunikation ist hierbei das Hauptpro-blem. Die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in alle Phasen der Hilfe ist die einzige Möglichkeit, um sicherzustellen, dass das Hilfsprogramm inklusiv ist, denn dies möchte die CBM sicherstellen.
  • Bensheim hilft beteiligt sich an der Soforthilfe mit einem Betrag von 10.000 Euro!!!
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