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Letzte Aktualisierung 28.11.2018

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Tsunami-Hilfe in Sri Lanka

Als uns am 26. Dezember 2004 die ersten Schreckensmeldungen aus den Tsunamiregionen Südostasiens erreichten, war sehr schnell klar, dass eine der schwersten Naturkatastrophen der Geschichte über diesen Teil der Erde hereingebrochen war. Neben den vielen hunderttausend Toten erlitten ungefähr eine halbe Million Menschen schwerwiegende Verletzungen. Oftmals führen solche Verletzungen zu dauerhaften Behinderungen. Diese Menschen, die in der Regel eine langfristige Betreuung brauchen, stehen bei der Christoffel Blindenmission (CBM) im besonderen Fokus der Hilfe.

Bensheim hilft entschloss sich, zusammen mit der CBM gezielt an der Ostküste Sri Lankas im Batticaloa Distrikt ein Projekt zusammen mit dem langjährigen CBM Partner Ashram for Human Self Reliance and Meditation (Ashram) zu unterstützen. Dieser Partner hatte vor der Flutkatastrophe ein Programm zur gemeindenahen Rehabilitation für Menschen mit einer Behinderung aufgebaut.

Dieses Projekt in dem Ort Kalkudah war nach dem Tsunami völlig zerstört und neben einem Gebäude des Projektes ging auch sämtliche Ausstattung verloren. Trotz der eigenen Not engagierte sich Ashram sofort für die notleidenden Menschen in seiner Umgebung mit der Ausgabe von Wasser, Nahrungsmitteln und Kleidung.

”Bensheim hilft” stellte für diese Nothilfephase 20.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung.

Alleine im Batticaloa Distrikt waren durch den Tsunami 35.000 Familien obdachlos geworden. Davon mussten 15.000 Familien neu angesiedelt werden. In der zweiten Phase der Hilfe stand somit der Bau von Notunterkünften im Vordergrund.

”Bensheim hilft” stellte für den Bau von 90 Behelfsunterknften insgesamt 55.000 Euro zur Verfügung.

In der dritten Phase der Hilfe wurde der Bau von permanenten Unterkünften für die betroffenen Familien geplant und durchgeführt. Diese Phase erwies sich an der Ostküste Sri Lankas als besonders schwierig, da aufgrund der seit Jahrzehnten vorhandenen politischen Unruhen geeignetes und vor allem befriedetes Land gefunden werden mute, um die vom Tsunami betroffenen Familien neu und sicher ansiedeln zu können. Schließlich gelang es im Bereich der Ortschaft Kirimichai geeignetes Bauland für insgesamt 115 Familien zu finden. Durch die Bereitstellung von weiteren 55.000 Euro von ”Bensheim hilft” konnten für 10 Familien behindertengerechte Häuser errichtet werden.

Während der einzelnen Bauphasen führte der Leiter von Ashram, Pastor Anandarajah mit seinem Team bereits Schulungsmassnahmen in verschiedenen Bereichen mit der Bevölkerung durch, um eine nachhaltige Hilfe in allen Lebensbereichen erreichen zu können.

Konkret werden bis zum heutigen Tage Maßnahmen angeboten, die der Traumabewältigung dienen. In einer Werkstatt für Landmaschinen werden Umschulungsmaßnahmen durchgeführt, die vor allem für die Menschen wichtig sind, die aufgrund einer durch den Tsunami erworbenen Behinderung ihren ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben können.

Ähnliches gilt für die Ausbildungsprogramme die für Näherinnen angeboten werden. Ferner werden die Schulen in der Region unterstützt, um allen Kindern und Jugendlichen den Besuch einer Schule zu ermöglichen. So wurden z.B. für die Schülerinnen und Schüler die in neu entstandene Dörfer umgesiedelt werden mussten Fahrräder bereitgestellt, um die oft entstandenen weiten Anfahrtswege zur Schule meistern zu können.

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