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Letzte Aktualisierung 05.September.2019

Kritik und
Anregungen

Webmaster:
Willi Kern

Bergsträßer Anzeiger
03. Mai 2019

“Bensheim hilft” verkauft Kuchen vor der alten Faktorei

Am kommenden Sonntag, dem verkaufsoffenen Frühlingssonntag in Bensheim ist auch der Verein “Bensheim hilft” wieder dabei. An einem Stand vor der alten Faktorei (Bürgerwehrbrunnen) werden selbstgebackene Kuchen und Kaffee verkauft. Auch hausgemachte Marmeladen sowie selbst angesetzte Liköre sind im Angebot. Wäre dies nicht ein kleines Muttertags-Geschenk? Kommen Sie doch einfach mal vorbei. Die kompletten Einnahmen werden für künftige Projekte in Naturkatastrophengebieten verwendet. Aktuell steht eine Wiederaufbauhilfe in Simbabwe an, wo im April der Zyklon IDIA große Schäden angerichtet hat. Mitarbeiter der Christoffel-Blinden-Mission haben bereits vor Ort ca. 200 Familien mit Lebensmitteln versorgt und sich einen Überblick verschafft, was dringendst benötigt wird. Dies ist sehr wichtig, um sicherzustellen, dass unsere Hilfe im Einklang mit dem ist, was vor Ort wirklich gebraucht wird.

Seit Bestehen des Vereins „Bensheim hilft“ – das heißt innerhalb von 14 Jahren - konnten durch Spenden und die Durchführung unterschiedlichster Veranstaltungen mehr als eine 580.000 Euro gesammelt werden. Dieses Geld wurde in kleineren oder größeren Beträgen ausgesprochen effektiv eingesetzt. Alle Infos zu den bisher unterstützten Projekten finden Sie im Internet unter www.bensheim-hilft.de

Bitte helfen Sie uns mit Ihren Spenden, damit wir auch weiterhin weltweit Katastrophenopfern helfen können!

Spendenkonto: Sparkasse Bensheim IBAN: DE55 5095 0068 0003 3333 33
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Bergsträßer Anzeiger
08. Februar 2019

Hauptversammlung Hilfsverein wurde 2004 nach dem verheerenden Tsunami gegründet / Seither fast 600 000 Euro an Spendengeldern gesammelt

Bensheim hilft bereits seit 15 Jahren

Kommende Weihnachten ist es 15 Jahre her, dass der verheerende und todbringende Tsunami in Südostasien wütete. Engagierte Bürger schlossen sich damals zum Verein „Bensheim hilft“ zusammen und sammelten Spenden, um die in Not geratenen Menschen zu unterstützen. Seitdem generieren die Mitglieder des Vereins mit eigenen Aktionen im Laufe des Jahres Einnahmen, sammeln Spenden und finanzieren damit gezielte Hilfe an Orten, wo Menschen durch Naturkatastrophen oder andere außergewöhnliche Ereignisse auf Unterstützung angewiesen sind. Möglich macht diese gezielte Projektarbeit die Zusammenarbeit mit den in Bensheim ansässigen Hilfsorganisationen Karl-Kübel-Stiftung (KKS) und Christoffel-Blindenmission (CBM). Beide sind mit ihrer Arbeit weltweit tätig und können durch ihre Partnerorganisationen vor Ort gewährleisten, dass die finanzielle Hilfe des Vereins auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Auf diese Weise hat „Bensheim hilft“ seit seiner Gründung 2004 insgesamt fast 600 000 Euro „generiert und sozialen Zwecken zukommen lassen“, stellte Kassenwart Hans-Joachim Otto in der aktuellen Jahreshauptversammlung des Vereins fest. Die in diesem Jahr mit Vorstandswahlen verbundene Zusammenkunft fand wieder in den Räumen der Kübel-Stiftung statt, wo Vorsitzende Monika Buhse einen kurzen Einblick in die Aktivitäten des vergangenen Jahres gab. Insgesamt waren die Aktionen wieder sehr erfolgreich. Angefangen vom Kuchenbüfett am Bürgerwehrbrunnen im Rahmen des verkaufsoffenen Frühlingssonntags bis zum personalintensiven Weihnachtsmarkt, denn die vor dem Kaufhaus Ganz stationierte Bude wurde über die kompletten drei Wochen besetzt. Verkauft wurden unter anderem rund 140 Kilogramm hausgemachte Plätzchen und über 600 Gläser Marmelade. Auch das alljährliche Adventskonzert der Philharmonie Merck in der Stadtkirche Sankt Georg ist eine sichere Einnahmequelle.

Soforthilfe von 10 000 Euro
Es könnte sogar etwas mehr sein, wenn der Verein für die Nutzung der Weihnachtsbude nicht 460 Euro Miete zahlen müsste, die sich beim Weihnachtsmarkt 2019 sogar auf 740 Euro erhöhen werde, so Buhse. Mangels geeigneter Projekte unterstützte der Verein im vergangenen Jahr nur ein Projekt der Kübel-Stiftung mit einer Soforthilfe in Höhe von 10 000 Euro. Damit wurden insgesamt 45 Familien unterstützt, die im August 2018 im südindischen Bundesstaat Kerala durch einen zweiwöchigen Monsunregen Haus und Hof und ihre Ernte verloren hatten. Wie KKS -Vortands- mitglied Ralf Tepel berichtete, ist die Kübel-Stiftung in dem Gebiet mit zwei Projekten schon längerfristig tätig und konnte mit Hilfe ihrer Projektpartner vor Ort vor allem den speziell in den Bergen Keralas betroffenen Kleinbauern direkt helfen, ihre Landwirtschaft wieder aufzubauen. Hier war der Monsun hängen geblieben und hatte in den zwei Wochen Hänge und Terrassen abrutschen lassen, Ernten zerstört und Häuser unbewohnbar gemacht. Mit der finanziellen Nothilfe von „Bensheim hilft“ konnte 23 Familien bei der Anschaffung von Saat- und Pflanzgut und 22 Familien bei der Anschaffung einer Milchkuh geholfen werden. Wichtig bei dieser Hilfe ist auch die damit verbundene Eigenbeteiligung der Kleinbauern, die 30 beziehungsweise 25 Prozent der Anschaffungskosten selbst übernehmen müssen.

Film über Flüchtlingscamp
Wie die Fotos vom Dezember 2018 zeigten, war bereits innerhalb von drei Monaten wieder die erste Ernte möglich, beziehungsweise durch die angeschaffte Milchkuh der notwendigste Lebensunterhalt gewährleistet. Wie Ralf Tepel ergänzte, standen der Kübel-Stiftung aus anderen Mitteln weitere 30 000 Euro für eine Ersthilfe zur Verfügung. Zwar hatte die CBM im vergangenen Jahr kein geeignetes Projekt bei „Bensheim hilft“ angemeldet, doch nutzte Martin Rönnau die Jahreshauptversammlung gerne, um auf die bisherige Unterstützung des Vereins hinzuweisen. Knapp 300 000 Euro hat die CBM in den vergangenen 15 Jahren für die Unterstützung von Hilfsprojekten von „Bensheim hilft“ erhalten. Mit einem kleinen Filmbeitrag informierte er über ein Flüchtlingscamp im Südosten von Bangladesch, in dem Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar leben. Ihnen auch in dieser Ausnahmesituation ein Stück Normalität zu geben, ist das Anliegen der humanitären Hilfe vor Ort. In dem Camp werden Kinder mit und ohne Behinderung zusammengebracht, Schulen barrierefrei gemacht und Lehrer für inklusiven Unterricht fortgebildet. „Weltweit“, so Rönnau, „sind über 60 Millionen Flüchtlinge unterwegs.“ Die wenigsten davon kämen nach Deutschland, die weitaus meisten blieben in den jeweiligen Ländern. So beispielsweise die rund 900 000 Rohingya in Bangladesch.

Vorstand wiedergewählt
Die nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands von Franz Apfel geleiteten Vorstandswahlen waren zügig erledigt, da sich alle Vorstandsmitglieder von „Bensheim hilft“ bereiterklärt hatten, ihr ehrenamtliches Engagement fortzusetzen.

Wie bisher setzt sich das Vorstandsgremium wie folgt zusammen: Vorsitzende Monika Buhse, stellvertretende Vorsitzende Doris von Werner, zweite stellvertretende Vorsitzende Henriette Volk, Kassenwart Hans-Joachim Otto, Schriftführer Rudolf Hafenrichter sowie die drei Beisitzer Martina Späte-Otto, Jürgen Kotrade und Inge Leinert. Die nächsten mitgliederoffenen Zusammenkünfte des Vorstands sind am 25. Februar und am 27. März, jeweils ab 19 Uhr in der Weinschänke Hillenbrand.

Die nächste Aktion des Vereins ist am 5. Mai beim verkaufsoffenen Frühlingssonntag. Aktuell hat der Verein 121 Mitglieder.

Weitere Infos zum Verein im Internet: www.bensheim-hilft.de.
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Bergsträßer Anzeiger
25. August 2018 

„Bensheim hilft“ Verein will Bauern in Südindien finanziell unterstützen

Kerela

Spendenaufruf für Monsun-Opfer

Heftiger Monsunregen hat in Südindien zu schweren Überflutungen geführt. Mindestens 350 Menschen kamen ums Leben. © dpa

Bensheim. Südindien wird aktuell von extrem heftigen Monsunniederschlägen heimgesucht. Betroffen ist vor allem der Bundesstaat Kerala. Um Speicherseen zu entlasten, mussten auch Staudämme geöffnet werden. Durch diese schweren Überschwemmungen und Erdrutsche sind im südindischen Bundesstaat Kerala laut Medienberichten mindestens 350 Menschen ums Leben gekommen und Hunderttausende obdachlos.

Der wegen seiner Traumstrände und malerischen Teeplantagen bei Touristen beliebte Bundesstaat leidet in diesem Jahr unter besonders heftigen Monsun-Regenfällen. Am stärksten betroffen ist der bergige Bezirk Idukki.

Die Karl-Kübel-Stiftung, mit der der Verein „Bensheim hilft“ eng zusammenarbeitet, berichtete der Vorsitzenden Monika Buhse, dass mehrere Projektpartner, speziell in den Bergen Keralas, von dieser Katastrophe betroffen sind. „Wir wollen schnell helfen, damit Kleinbauern ihre Landwirtschaft möglichst schnell wieder aufbauen können“, so Monika Buhse.

„Der indische Staat kann derzeit nur Nothilfe leisten. Unser Verein möchte finanziell den Wiederaufbau der kleinbäuerlichen Landwirtschaft unterstützen. Hierfür haben wir vorerst 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Allerdings würden wir diese Summe gerne erhöhen, was wir aber aus unseren Reserven leider nicht leisten können.“

Aus diesem Grund bittet „Bensheim hilft“ um Spenden der Bevölkerung und von ansässigen Firmen, Schulen und Kindergärten oder anderen Institutionen. „Helfen sie uns, damit wir helfen können“, so der Appell von Monika Buhse.

Soldaten halfen bei den Rettungsarbeiten. An der Malabar-Küste mussten auch 54 Touristen in Sicherheit gebracht werden. Die US-Botschaft in Indien rät von Reisen in die betroffenen Regionen ab. Nach offiziellen Angaben besuchten 2017 mehr als eine Million ausländische Touristen Kerala. Jedes Jahr richten in Südasien Regen und Winde in der Monsunzeit von Juni bis September mit Überschwemmungen und Erdrutschen große Schäden an.

Weitere Infos zum Verein unter www.Bensheim-hilft.de  
Spendenkonto: DE55 5095 0068 0003 3333 33
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Bergsträßer Anzeiger 23. Februar 2018

„Bensheim hilft“ Verein zog bei Jahreshauptversammlung Bilanz / Einstimmiges Votum für Erhöhung der Mitgliederbeiträge

Über eine halbe Million Euro in 14 Jahren

Ein Euro im Monat ist wirklich nicht viel Geld, kann aber dennoch Erstaunliches bewirken, wenn viele engagierte Menschen bereit sind, diesen Euro für einen sinnvollen Zweck zur Verfügung zu stellen. Am Beispiel des Vereins „Bensheim hilft“ wurden auf diese Weise in den 14 Jahren des Vereinsbestehens über eine halbe Million Euro generiert, mit denen unzähligen Menschen geholfen wurde, die aufgrund von Naturkatastrophen alles verloren haben.
Auslöser dieser Vereinsinitiative war der verheerende Tsunami an Weihnachten 2004 in Südostasien, aufgrund dessen sich in Bensheim engagierte Bürger zusammengefunden haben und seitdem mit gezielter Projektarbeit in Katastrophengebieten bei der medizinischen Versorgung, der Versorgung mit Nahrungsmitteln und der Wiederaufbauhilfe die in Not geratenen Menschen unterstützen.
 

Viele kleine Schritte
Möglich macht diese gezielte Hilfe die Zusammenarbeit mit den in Bensheim ansässigen Hilfsorganisationen Karl-Kübel-Stiftung (KKS) und Christoffel-Blindenmission (CBM), die vor Ort tätig sind und gewährleisten, dass die finanzielle Unterstützung des Vereins auch dort eingesetzt wird, wo sie gebraucht wird.
Mit den Mitgliedsbeiträgen des Vereins allein ist die bisher zur Verfügung gestellte Unterstützung in Höhe von insgesamt 581.087,20 Euro natürlich nicht aufzubringen. Dazu wäre der Mitgliedsbeitrag bei aktuell 126 Mitgliedern wirklich zu gering. Aber hier kommt das zum Tragen, was sich schon bei vielen anderen Hilfsprojekten bewährt hat und sich in einem afrikanischen Sprichwort widerspiegelt: „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann werden sie das Gesicht der Welt verändern.“

Die Mitglieder von „Bensheim hilft“ tun ihre Schritte mit verschiedenen Aktionen in Bensheim, an die Vereinsvorsitzende Monika Buhse bei der aktuellen Jahreshauptversammlung in ihrem Bericht gern erinnerte. In den Räumen der KKS nannte sie den Frühlingssonntag am Bürgerwehrbrunnen mit dem Verkauf von hausgemachten Kuchen, bei dem 1.000 Euro eingenommen wurden. In diesem Jahr wird der Verein am 6. Mai wieder mit dabei sein.

7.500 Euro Umsatz
Auch über die komplette Zeit des Weihnachtsmarktes war man in Einsatz und verkaufte in der Bude vor dem Kaufhaus Ganz unter anderem hausgemachte Plätzchen und Marmelade sowie den von Bensheimer Bäckereine gestifteten Riesenstollen. Am Ende wurde so ein Umsatz von 7.500 Euro erwirtschaftet. Auch 2018 steht der Weihnachtsmarkt vom 27. 11. bis 20. 12. Wieder im Veranstaltungskalender des Vereins. Ebenso tragen das alljährliche Adventskonzert der Philharmonie Merck in Sankt Georg sowie Einzelspenden zur Einnahmenseite bei, so dass „Bensheim hilft“ im vergangenen Jahr für Projekte der KKS und der CBM insgesamt 26.250 Euro zur Verfügung stellen konnte. „Je mehr Mitglieder, umso mehr können wir machen“, wies Kassenwart Hans-Joachim Otto aber auch auf die Grenzen des Machbaren für den Verein hin. Auch sei das Spendenaufkommen immer abhängig von aktuellen Ereignissen und deren Präsenz in der Öffentlichkeit.

Eine Maßnahme, die Einnahmensituation zu verbessern, wurde bei der Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern einstimmig beschlossen: Der seit der Gründung unveränderte Mitgliedsbeitrag von 12 Euro im Jahr wurde auf 24 Euro erhöht. Auch wenn eine Verdoppelung des Beitrages zunächst sehr hoch erscheint, so waren die Mitglieder doch einstimmig der Auffassung, dass auch zwei Euro im Monat ein kleiner Beitrag für wirkungsvolle Hilfe sind.

Hilfe nach Überschwemmungen
Über die einzelnen Projekte, die im vergangenen Jahr durch den Verein unterstützt wurden, informierte Ralf Tepel vom Vorstand der KKS. Ein CBM-Projekt kümmerte sich in Ost-Kuba in den von einem Hurrikan betroffenen Gemeinden und die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung. Dazu wurden 80 Wasserfilter geliefert, deren Transportkosten von „Bensheim hilft“ übernommen wurden.
Nach dem Monsunregen in Mai 2017 in Sri Lanka, der Erdrutsche und Überschwemmungen zur Folge hatte, wurden die Hilfsmaßnahmen der CBM für Kinder mit und ohne Behinderungen unterstützt und Bekleindung, Schulbücher, Rollstühle und mehr zur Verfügung getellt. Nach dem Erdbeben in Nepal in Jahr 2015 ist die KKS nach wie vor mit dem Aufbau einer nachhaltigen Landwirtschaft für rund 600 Menschen aktiv. Hier wurde der Aufbau von zwei Schulen vom Verein unterstützt. Jetzt geht es insbesondere um die wirtschaftlichen Aufbau.
Mit 5.000 Euro half der Verein der KKS bei Sofortmaßnahmen für Flutopfer in Nordindien. Von den Überschwemmungen im August 2017 war vor allem der Bundesstaat Bihar betroffen, wobei es hier zunächst um die medizinische Versorgung und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln ging. Aktuell kümmert sich die Stiftung um die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung, wobei es darum geht, erhöhte Pumpstellen einzurichten, um bei künftigen Hochwasserereignissen eine Verunreinigung zu vermeiden. Seit 1966 ist die KKS in Indien tätig.
Bis auf die Kassenprüfer standen in diesem Jahr keine Wahlen bei „Bensheim hilft“ an, der Vorstand wurde erwartungsgemäß einstimmig entlastet. Für den Magistrat der Stadt Bensheim dankte Stadtrat Wilhelm Rothermel für das Engagement und die Leistung des Vereins.
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