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Letzte Aktualisierung 28.11.2018

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Winterzelte für Pakistan

Am 8. Oktober 2005 kam es zu einem Erdbeben in der von Pakistan verwalteten Region Asad Kaschmir Die betroffene Region liegt etwa 95 km nordöstlich von Islamabad. Das Erdbeben trat in einer Tiefe von 10 km unter der Erdoberfläche auf und erreichte mit einer Stärke von
7,8 auf der Richterskala ungefähr die Intensität des großen Bebens in San Francisco von 1906. Es gilt als das Schwerste in der von zahlreichen Erdbeben heimgesuchten südasiatischen Region seit 100 Jahren.

Das Beben hat einen etwa 100 km langen Bruch aufgetan, an dem entlang praktisch alle Gebäude zerstört worden sind. Zahlreiche Dörfer und Städte seien buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht worden, hieß es in Augenzeugenberichten.

Viele Ortschaften wurden von der Außenwelt abgeschnitten. Zahlreiche Straßen wurden durch Erdrutsche unpassierbar, auch die vor kurzem wiedereröffnete Verbindung zwischen dem pakistanischen und dem indischen Teil Kaschmirs.

Die von der Regierung bestätigte Zahl der Erdbebenopfer in Pakistan liegt bei 84.000, hinzu kommen 1.300 Todesopfer in Indien. Ungefähr 3,5 Millionen Menschen verloren ihr Zuhause.

DRK. Die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes, das 1921 durch den Zusammenschluss einiger nationaler Verbände gegründet wurde ist vielfältig und umfasst neben dem Sanitätsdienst vor allem auch die Katastrophenhilfe. Die Geburtsstunde des Internationalen Komitees kann bereits auf Februar 1863 datiert werden. Auf Initiative von Henri Dunant die Gründung von nationalen Hilfsorganisationen auf europäischer Ebene angeregt.

In der Gebirgsregion fallen die Temperaturen im Oktober nachts bereits unter den Gefrierpunkt. Im Winter sinkt die Quecksilbersäule üblicherweise sogar auf 18 Grad unter
null, so kalt ist es in einer Gefriertruhe. Ohne fremde Hilfe wären Tausende dem Tod geweiht gewesen.

Der DRK-Bundesverband hatte sich zum Ziel gesetzt, 50 000 winterfeste Zelte in die Erdbebenregion zu schicken. In ihnen können 350 000 Menschen überleben. Ein Zehntel der Obdachlosen würden allein durch Hilfe aus Deutschland gerettet.

Bensheim hilft war es wichtig auch hier ein Zeichen zu setzen. Für 250 € bekommt man ein Zelt, dass Kälte, Sturm und Schnee trotzt und dabei sieben Personen die Chance zu überleben bietet. 70 dieser Zelte konnten mit unserer Hilfe finanziert werden.

Der Betrag von 17 500 € wurde der Präsidentin des DRK Hessens, Frau Hannelore Rönsch im Rahmen einer offiziellen Spendenübergabe im Bensheimer Rathaus anvertraut.

Bis Weihnachten 2005 konnte das Rote Kreuz bereits 70 000 Winterzelte ausgeben. Zusammen mit der Ausgabe von Decken, Schlafsäcken und Nahrungsmitteln konnten so tausende Menschenleben gerettet werden. Qualifizierte Hilfe braucht Zeit, so ist auch die Hilfe des Roten Kreuzes langfristig angelegt, denn es wird Jahre dauern, bis die Menschen wieder eine Grundlage haben, ihr Leben ohne die Hilfe von außen bestreiten zu können.

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